Der Gleislegezug wartet bereits auf seinen Einsatz. Er reicht vom Contiweg bis fast zur Station Hausfeldstraße und hat Schwellen, Schienen und Arbeitsgerät mit. Die Bahnschranken für den provisorischen Übergang ragen bereits in den Himmel und die Hirschstettner Straße trennt ein großer Graben von der Aspernstraße.
Die alten Gleise sind entfernt, die Schwellen gestapelt und der Bahnsteig verlassen. Die beiden Hirschstettner Bahnübergänge nicht benutzbar, die Böschung wird abgetragen, damit das Ersatzgleis verlegt werden kann.
Nun kommt Bewegung in das Projekt: der Bauplatz ist vermessen und die ersten Absperrgitter liegen schon bereit.
Die Böschung beim alten Bahnübergang Contiweg ist abgetragen, der Bahndamm bei der provisorischen Eisenbahnkreuzung durchbrochen, nun wird Schotter für das Ersatzgleis angeliefert und planiert. Der Gleisbauzug ist schon einsatzbereit.
Bei einer Führung durch die Gärtnerei Ganger mit DI Patrick Peternel können Interessierte die traditionelle Produktion von frischem Gemüse bestaunen.
Beginn: 10:00
Der Familienbetrieb Gangner versorgt seit 1898 nicht nur die Hirschstettner und Asperner mit frischem Obst und Gemüse, sondern lockt mit seinen Angeboten in Glashaus und Hofladen auch zahlreiche Kunden über die Donau.
Adresse: Aspernstraße 15-21
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-18, Sa 8-16 (So/Fei 8-16 im Mai)
Nach den Vorbereitungen der letzten Tage kommt der Gleisbauzug in Bewegung. Zuerst fährt er über das vorhandene Gleisende hinaus, die Drehgestelle der ersten Arbeitsmaschine hängen in der Luft. Gestützt auf vier kleine Räder in der Mitte des Kolosses, wird das schwere Gerät über dem Schotter balanciert, ehe der Raupenantrieb auf das Schotterbett gesenkt wird. Die vorbereiteten Schienen werden vor den Arbeitszug gezogen. Zentimeterweise bewegt sich der Zug vorwärts, begradigt noch das Schotterbett bevor die Schwellen, im richtigen Abstand aufgelegt werden.
Die vorbereiteten Schienen werden von der Gleisbaumaschine in die richtige Position gebracht und mit Laschen verbunden, so dass sie später verschweißt werden können. Während der Zug langsam weiter fährt werden die Schienen perfekt in die Halterungen der Schwellen gelegt.
Beim provisorischen Bahnübergang werden nur kurze Schienenstücke auf Holzschwellen montiert bevor ein langer Schienenstrag vor dem Arbeitszug ausgelegt wird.
Eine Bauzaun an der Straßenfront versteckt die fast fertiggestellte Wohnanlage. An der Gestaltung der Terrassen und Gartenbereiche wird gearbeitet.
Der Raum zwischen den Schwellen wird mit Gleisschotter verfüllt, die Stopfmaschine verdichtet die Füllung, das Gleisbett wird noch optimal gestaltet und anschließend überschüssige Steine abgekehrt.
Der provisorische Bahnübergang nahe dem Contiweg wird geteert.
Die Züge verkehren am Ersatzgleis und der provisorische Bahnübergang nahe dem Contiweg kann bereits übersetzt werden. Die Zeit der langen Umwege kann bis zum Rückbau 2018 vergessen werden.
Zwei neue Stege führen zum 1987 von Schulkindern angelegten Gedenkwald nahe der Seestadt Aspern. 65 000 Bäume wurden gepflanzt zum Gedenken an die 65 000 jüdischen Opfer des NS-Regimes.
In den Holzsteg sind Metalltafeln eingelassen, die die Geschichte der antisemitischen Gewalt in Wien zwischen 1938 und 1945 erzählen. Außerdem wird die historische Entwicklung des Gebietes der Seestadt beleuchtet und Meilensteine des Flugwesens aufgezeigt.
Die Vorarbeiten am Parkplatz nahe der U-Bahn Station Kagran zur Errichtung eines neuen Bezirkszentrums Forum Kagran, mit Hotel, Bürotürmen, Bezirksamt, Wohnungen und Flanierbereichen beginnen.
Vorerst wird nur ein Teil des Parkplatzes nicht benützbar sein. Mit Baubeginn im März 2018 ist das gratis Parken bei der U-Bahn Kagran nicht mehr möglich.
Im Zuge der der Bauarbeiten an der Eisenbahnkreuzung Contiweg wird auch die Autobushaltestelle bei der Schule durch eine Verkehrsinsel und einen markierten Fußgängerübergang sicherer gestaltet.
Schon erobert das erste Grün den neuen Bahndamm. Bedrohlich nahe ist er an die Wohnhäuser gerückt. Durch die fehlenden Bäume und Büsche ist die Lärmbelastung durch die Bahn wesentlich höher als früher. Bis zur Quadenstraße sind die Fahrgeräusche der Züge zu vernehmen.