Die Kräne ragen in den Himmel und eine riesige Baugrube wird ausgehoben.
Die Dammkrone wächst weiter, bei den Unterführungen werden die seitlichen Anschlüsse hergestellt und die Fehlstellen in den Stützmauern geschlossen. Der neue Durchgang beim Hirschstettner Aupark kann bereits benützt werden. Metallteile für die Dachkonstruktion des Bahnsteigs werden angeliefert.
Der Ausbau zur Hochgeschwindigkeitsstrecke erfordert eine Verbreiterung und größere Festigkeit des Schienenuntergrundes, allerdings entsteht dadurch ein nur an wenigen Stellen durchlässiges Bauwerk, das den Bewegungsraum für Mensch und Tier massiv einschränkt.
Ende Dezember werden die letzten Baugruben zugeschüttet, die Grünflächen planiert, die Asphaltdecken provisorisch hergestellt, die Mist- und Lagerplätze geräumt und die Baumaschinen abtransportiert. Nur in der Guido-Lammer-Gasse bleibt noch das Baubüro erhalten.
Das Haus an der Hirschstettner Straße 74, im Kreuzungsbereich Stadlauer Straße und Süßenbrunner Straße wird saniert.
Die an das Haus angrenzende, unter Denkmalschutz stehende, Nepomuk-Kapelle wird (vorerst?) nicht saniert.
Viele Jahre beschützt Johannes Nepomuk Hirschstetten vor dem Hochwasser und hält das Kruzifix im Arm.
Nun würde er sich bestimmt über ein paar Wassertropfen freuen, um den Straßenstaub von seinen Kleidern zu spülen.
Die Wiener Linien passen ihre Fahrpreise an die gestiegenen Kosten an. Eine Einzelfahrt für Vollzahler kostet nun EUR 2,40 im Vorverkauf. Die Preise für Zeitkarten werden ebenfalls entsprechend angehoben. Nur die Jahreskarte (365,-) bei Einmalzahlung und die Studenten- (75,- bzw. 150,-) und Jugendtickets (19,60) bleiben unverändert.
Außerdem wird der Verkauf von Fahrscheinen in den Bussen eingestellt.
Die Arbeiten im Untergeschoß schreiten voran und die ersten Mauerteile des Erdgeschoßes sind bereits erkennbar.
Die Wiener Linien präsentieren den ersten fertigen Zug der neuen Straßenbahngeneration am Gelände der Hauptwerkstätte Simmering. Über 100 Züge sollen bis 2026 in Wien 22 bei Bombardier gefertigt werden und die alten Garnituren mit hohem Einstieg ersetzen.
Ende 2018, nach Abschluss der Test- und Genehmigungsfahrten werden auch Fahrgäste die neue Qualität der Beförderung kennen lernen.
Nach mehr als 20 Jahren als Nahversorger in der Wohnhausanlage Heidjöchl, schließt die Billa-Filiale für immer.
Die Schließung des BILLA Standorts Am Heidjöchl 14 ist eine Auflage der Bundeswettbewerbsbehörde, da der Konzern den ehemaligen Zielpunktstandort am Biberhaufenweg 18A übernommen hat.
Nach dem Wettbewerb kommt Bewegung in das Projekt. Wohnungsinteressierte können sich bereits Wohnraum beim Wohnservice Wien vormerken lassen.
Das Projekt Quint:ESSENZ
auf Bauplatz B errichtet von den Bauträgern GEWOG und Heimat Österreich umfasst 236 geförderte Mietwohnungen nach den Plänen von g.o.y.a und wup. 79 SMART Wohnungen sind besonders gefördert und 25 Wohneinheiten bilden den Generationensockel
, der durch die CARITAS betreutes Wohnen ermöglicht und mit den bestehenden OASE 22 Einrichtungen vernetzt. Der Aktivsockel
bietet zahlreiche Einrichtungen zur Freizeitgestaltung, Fitness und Gemeinschaftsräume sowie umfangreiche Freiflächen.
Das Projekt baut auf drei Fundamenten auf: INKLUSIV - GEMEINSCHAFTLICH - LEISTBAR
Bei der Besiedelungen soll niemand ausgeschlossen werden, es soll eine Mix unterschiedlichen Kulturen und Generationen entstehen. Gemeinsamer Raum und nachbarschaftliche Kooperation sollen bereits in der Planungsphase gefördert werden und so den Bedarf der Bewohner optimal gestalten. Außerdem soll der neu geschaffen Wohnraum durch Standardisierung und Selbstverwaltung auf leistbarem Niveau gehalten werden.
Bis 2020 sollen 70-80 Wohneinheiten mit zahlreichen Nebenräumen für gemeinschaftliche Aktivitäten, Abstell- und Stauräume sowie zwei Innenhöfe entstehen.
Das traditionelle Gasthaus an der unteren Alten Donau 61, mit seinem Terrassengarten direkt am Wasser und der Gaststube mit Grillgarten auf der anderen Seite der Promenade stellt seinen Betrieb (kurzfristig) ein.
Nach 17 Jahren überträgt Frau Olga Kornberger die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der immer gelebten Gastfreundschaft und guten Küche der Familie Querfeld (Cafe Landtmann).
Nach dem Ausräumen mit Flohmarkt am 28. Jänner soll Das Bootshaus
Ende Mai wieder Anlaufstelle für Hungrige und Durstige sein.
Die Dachkonstruktion über dem Bahnsteig der Station Hirschstetten wird errichtet und die Unterführungen sind zumindest für die Arbeiter durchgängig, denn die Stützpfeiler unter der Deckenschalung wurden bereits entfernt.
Am äußeren Bahnfeld zwischen Hausfeldstraße und Mayrederbrücke sind massive Erdbewegungen zu beobachten. Erde wird nahe der Mayrederbrücke zu einem Hügel aufgeschüttet und nahe der Hausfeldstraße zieht sich ein neuer Fahrweg ins Feld.
Mitten am Feld wird eine mehrere Meter tiefe Grube ausgehoben. Die Grube enthält schönsten Donauschotter. Ein Betonrohr wird Richtung Bahntrasse verlegt.
Das Sammel- und Sickerbecken wird die Regenwässer, die entlang des verdichteten Bahndammes zusammenfließen, aufnehmen.
Das Projekt stellt das Ergebnis von Forschungarbeiten an der TU Wien zur Entwicklung der Stadtteile am linken Donauufer in zeitlicher Sicht mit vergleichenden Luftaufnahmen dar. Dabei wird besonders der Strukturwandel der Bezirke Floridsdorf und Donaustadt sichtbar, der Wandel vom landwirtschaftlich geprägten Versorgungsgebiet mit zahlreichen Industrieanlagen zum geschätzten Wohnbezirk.