Das Gerüst wird entfernt, weitere Baufortschritte konnten in den letzten Wochen nicht beobachtet werden.
Nach gescheiterten Verhandlungen des derzeitigen Betreibers gewista
mit der Stadt über höhere Betriebszuschüsse, auch hier hat die Corona-Pandemie Spuren hinterlassen, droht die Stilllegung der innerstädtischen Verleihstationen. Vizebürgermeisterin Birgit Hebein verhandelt daraufhin mit den Wiener Linien über eine temporäre Betreuung des City-Bike-Angebots und plant eine Betreibersuche per Ausschreibung.
Da Bürgermeister Michael Ludwig eine rasche Lösung anstrebt, beauftragt er die Wiener Linien das System zu übernehmen, wobei die anfallenden Kosten von der Stadt getragen werden sollen. Außerdem soll das Verleihsystem ausgebaut werden und auch die noch nicht bedienten Gebiete erschlossen werden.
Nun starten auch die Arbeiten am zweiten Haus am Gladiolenweg, das nahe der Guido-Lammer-Gasse steht mit dem Gerüstaufbau.
Der andere Bauteil wird gerade eingedeckt und die Fassadenarbeiten abgeschlossen.
Die bereits vorhandene Solarpanelfläche am Rand der Mülldeponie soll fast verdoppelt werden und mit etwa 2000 m² eine Stromproduktion von 700 MWh pro Jahr erreichen.
Das Bauvorhaben Quint:ESSENZ
auf Bauplatz B der Bauträgern GEWOG und Heimat Österreich hat die Baugrube verlassen und die Wände der Erdgeschoßzone werden sichtbar.
In der Spandlgasse wird das Gerüst aufgestellt, neue Fenster eingesetzt und die ersten Arbeiten an der Fassade beginnen.
In der Schamsgasse ist die Fassade bereits fertig gestellt und in der Toulagasse wird das Gerüst bereits abgebaut.
Einen guten Eindruck vom rasanten Baufortschritt am ganzen Baufeld kann bei der Fahrt mit der S80 gewonnen werden.
Die Ostbahn-Strecke nach Marchegg wird derzeit zu einer zweigleisigen Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut.
Die Dachgleiche ist erreicht, alle Fenster eingesetzt, die Kräne abgebaut und die Fassadenarbeiten werden vorbereitet.
Rasch wachsen die beiden Baukörper in die Höhe, schon ist die Dachgleiche erreicht, Fenster werden eingesetzt und der Innenausbau geht flott voran.
Ein zweiter Kran wird errichtet.
Der erste Kran wird aufgestellt.
Die Blumen stehen bereits am Balkon und alle Wohnungen sind vergeben. Nur die Garage ist noch nicht ausgelastet.
Viele Bewohner der Stadt sehen die lückenlose Verbauung als Unterstützung der Klimakatastrophe. Die Bodenversiegelung schafft neue HotSpots und beeinträchtigt den natürlichen Wasserkreislauf.
Die Stadt schafft viele künstliche Kühle Plätze
und versucht durch kleine Parks das Lebensgefühl zu steigern. Aber gleichzeitig werden neue Wohncluster mit massiven Betonbauten und großen Asphaltflächen geschaffen, wo einst Ackerland und Wiese für gutes Stadtklima sorgten.
Besonders eindrucksvoll kann dieser Trend an Hand der Bilder Stadt von oben
der Stadtentwicklung beobachtet werden: wenige grüne Dachgärten, breite Straßen, wenige Bäume.
Schon zu Kaisers-Zeiten wusste man Prachtstraßen zu bauen, diese sollten auch zum Flanieren einladen, daher entstanden viele Alleen. Einige gibt es noch, viele wurden durch Straßenbegradigungen und der Schaffung von Parkraum dem Auto
geopfert.
Wien wächst und erreicht bald die 2 Milionen Einwohnergrenze.
Ist in der Stadt genug Platz für alle?
Wie viel Platz ist für Kinder reserviert?
Wie viel Platz dürfen Jugendliche nutzen?
Wie viele öffentliche Hundeplätze gibt es?
Ist der Straßenraum für alle da?
Wieviele m² beansprucht davon ein Fußgänger?
Wieviele m² beansprucht davon ein Radfahrer?
Wieviele m² beansprucht davon ein Autofahrer?
Der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher visualisiert diese Unterschiede bereits 1975 mit seinem Gehzeug
.
Bei jedem Versuch den Straßenraum an die aktuellen Mobilitätsbedürfnisse anzupassen und die Bereiche der Nutzer zu verändern lässt sofort die Wogen hoch gehen.
Die beiden Kräne sind unermüdlich im Einsatz, Schalungswände fliegen durch die Luft und die Baugrube ist wieder ein Stück größer geworden.