Die Bürgerinitiative Süßenbrunner Straße
engagiert sich weiter für die Erhaltung des Grünraumes entlang der Süßenbrunner Straße zum Schutz der dort gesichteten Feldhamster und den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen als natürliche Klimaanlage in Zeiten der Klimakrise.
Weder die Stadt- noch die Bezirksverantwortlichen wollen sich für die im Klimafahrplan formulierten Ziele und Maßnahmen zum Erhalt der unversiegelten Flächen einsetzen.
Laut Auskunft des BV Nevrivy wird die Anschlussstelle errichtet. Der Zubringer (Verlängerung der Lavaterstraße) wird durch das Stadtentwicklungsgebiet Hausfeld zur Stadtstraße führen.
... und weil die Süd-Ost-Tangente längst überlastet ist, die Stadtstraße aber gebaut wird, muss auch der Lobautunnel gebaut werden.
Neben Wohn- und Gewerbeangeboten werden nun auch kleinere Einheiten für flexible Nutzung im erschwinglichem Rahmen in der Seestadt mit idealer Verkehrsanbindung geboten.
Längst Geschichte ist der Markt am Genochplatz. Damals hat sich das Kaufverhalten der Anrainer, meist älterer Generation, verändert, so dass die Kundschaft ausblieb. In der Zwischenzeit wurden zahlreiche Wohnbauten errichtet, die junge Generation achtet mehr auf Regionalität der Produkte und vermisst einen passenden Marktplatz in ihrer Wohnnähe. Nun fehlen die Standler.
Ein Stückchen Asphalt an der Spandlgasse ist aufgebracht, die Gebirge an Schüttmaterial planiert, jedoch weiten sich die Arbeiten Richtung Luikgasse aus und neue Schotterhaufen werden errichtet.
Eine neue Zufahrtsstraße zum Parkplatz der Blumengärten Hirschstetten wird parallel zur Spargelfeldstraße von der Oberfeldgasse kommend (bei der Straßenbahnhaltestelle Linie 26) errichtet.
Auf Grund der Bauarbeiten zur Stadtstraße ist die Einfahrt von der Quadenstraße zu den Blumengärten und zum Parkplatz nicht möglich (siehe Zufahrtsplan).
Das Familienwohnhaus ist abgerissen, eine Kellergrube ausgehoben und die Sohle bereits betoniert.
Das bisherige Einfamilienhaus ist entfernt, nun entsteht ein neues Projekt.
Zwischen Spandlgasse und Schrebergasse ist der neue Bereich der Fahrbahn durch die gesetzten Randsteine bereits erkennbar, in der Schrebergasse wird eifrig planiert und nahe der Luickgasse wird noch gegraben.
Nur wenige Grundstücke im Siedlungsgebiet rund um den Kalmusweg sind unbebaut geblieben. Auf zahlreichen Liegenschaften entsteht bereits die zweite Generation an Wohnbauten, viel größer, moderner und meist als Mehrfamilienhaus ausgelegt.
Wie lange bleibt diese grüne Oase noch erhalten?
Ist sie die Erweiterung von Kalmusweg 16?
Am Betriebsgelände der Blumengärten Hirschstetten, gleich neben der Tischlerei, ist der Tunnelverlauf gut zu erkennen. Betonverfüllte Tiefbohrungen bilden das Gerüst für die Tunnelwände und das Fundament für die Träger der Tunneldecke. Der Aushub des Tunnels ist bereits angelaufen.
Nachdem die Klimaaktivisten das, über ein Jahr bestehende, Camp in der Anfanggasse verlassen haben, rücken die Bauarbeiten immer näher an den Bauzaun.
Während der Bio-Bauer seine Felder bestellt wächst eine Schneise durch fruchtbares Acherland, Baustraßen versiegeln den Boden und Aushubmaterial wird abseits der öffentlichen Straßen unter massiver Staubentwicklung abtransportiert.
Der Bahndamm ist untergraben, nun können auch schon große Baumaschinen die Bahnstrecke unterqueren. Laufend werden neue Löcher in den Untergrund gebohrt, Stahlkäfige versenkt und mit Beton ausgegossen.
Im Bereich der ehemaligen Schmetterlingswiese beim Südeingang zu den Blumengärten Hirschstetten wird eine Brücke über die Tunnelbaustelle errichtet. Diese fahrbare Arbeitsplattform ermöglicht Arbeiten im Tunnel/Aushubarbeiten, so lange die Tunneldecke nicht geschlossen ist. Gleichzeitig entsteht das Stahlgeflecht für die Tunneldecke.