Noch vor der Inbetriebnahme des im Bau befindlichen Abschnitts vom Stadion zur Aspernstraße gehen die Wiener Linien mit der U2 in eine weitere Verlängerung bis zur Seestadt Aspern. Ein symbolischer Spatenstich findet in der Nähe des Infopoints statt.
Foto (v.li.n.re.): GF Ing. Rainer Holzer (Wien 3420 Aspern Development AG), BV-Stv. Mag. Josef Taucher (Donaustadt), Planungs- und Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker, Vbgmin Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag.a Renate Brauner, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Doris Bures und GF DI Dr. Michael Lichtenegger (Wiener Linien)
Der Anschluss an die Leitungen der Fernwärme wird hergestellt, Dämmaterial eingelagert und die Brücken betoniert. An der Westfront werden die ersten Fenster montiert. Die beiden kleineren Kräne werden abgebaut, es bleibt nur der höchste Kran an der Westseite stehen. Außerdem wird der Wasseranschluss für die Schule hergestellt, so dass das Bauprovisorium (Brücke vom Hydrant über den Contiweg) abgebaut werden konnte.
Langsam kommen die Arbeiten in Schwung, der Keller wird bereits ausgehoben und ein Kran aufgestellt.
Nachdem der Firmenbesitzer, Chemiker und Produzent seiner Seifen Friedrich Weiss 2006 gestorben ist und viele seiner geheimen Rezepturen mitgenommen hatte, blieb das Geschaft ca. ein Jahr geschlossen. Anschließend nimmt seine Schwester und nunmehrige Besitzerin der Seifensiederei Gisela Weiss die Geschäfte wieder auf. Doch sie kocht keine Seife mehr, sondern betreibt nur mehr den Verkauf, denn das hinterlassene Seifenlager ist riesig. Auf der Suche nach einem Nachfolger für den Betrieb trifft sie auf viele Schaumschläger aber keine Saubermänner, also wird das Areal verkauft und die letzte Wiener Seifensiederei wird geschlossen.
Nützliches und Kurioses bietet die Pfarre St. Claret Ziegelhof beim Flohmarkt am Samstag von 8-18Uhr und Sonntag von 9-17Uhr.
Im (Online) Amtsblatt der Wiener Zeitung wird die Konkurseröffnung der Baumschulen Schick GesmbH , Süßenbrunnerstraße 11, 1220 Wien, FN 212753y veröffentlicht.
Die Arbeiten gehen rasch voran. Über das ganze Grundstück erstreckt sich eine riesige Baugrube. Es ist kaum Platz für die Baustellencontainer.
Langsam werden die Luken dicht gemacht. Einerseits werden die Öffnungen in den Betonwänden mit Holz vernagelt, andererseits werden unzählige Fenster montiert. Auch der Schacht für die Fernwärmeleitung ist bereits verschlossen, die Witterung wird die weiteren Ausbauarbeiten bald nicht mehr beeinflussen können.
Lange nach der Fertigstellung sind immer noch Wohnungen zu haben.
Drei Jahre liegt die Sanierung zurück, erneuert wurden Fenster und Fassade, doch die Feuchtigkeit des Mauerwerks ist bereits wieder deutlich erkennbar.
Unscheinbar verborgen hinter einer Plakatwand liegt das Wohnhaus.
Die Bezirksvorstehung Donaustadt lädt zu einer Informationsveranstaltung ins Pfarrzentrum St. Claret über die neue Streckenführung der Straßenbahnlinie 26. Diese wird über Kagraner Platz, Gewerbepark Siedlung Ziegelhof zur neuen U2 Station Hausfeldstraße geführt und soll damit hochrangigen Verkehrsmittel (U6, U1, U2, S80) erschließen und neue Querverbindungen im Bezirk herstellen.
Das Interesse der Anrainer ist sehr groß, viele Besucher informieren sich über die geplante Streckenführung und werden von den Mitarbeitern der Wiener Linien gut beraten. Leider wird durch die Gespräche auch deutlich, dass ein Gesamtkonzept für den öffentlichen Verkehr in der Donaustadt nicht existiert. So gibt es keinerlei Ideen die neue Linie 26 mit der neuen Linie 25 via Seestadt Aspern zu einer Ringlinie zu verbinden und damit für die Bewohner des 22. Bezirks kurze Verkehrswege ohne Umsteigen zu schaffen. Auch die Aussagen zur Linienführung der Autobusse bleiben sehr vage und es bleibt zu befrüchten, dass das Grätzl Quadenstraße - Kriegerheimstätten durch die neue Bim und die Einstellung der Buslinie 23A benachteiligt wird.
Visualisierung:
A. Käfer: Generelles Projekt Straßenbahnlinie 26
Fillgradergasse 6/2
1060 Wien
Die westliche Front ist bereits mit allen Fenstern versehen, ein Gerüst ist aufgestellt, so dass mit dem Anbringen des Dämmmaterials begonnen werden kann. Im Bereich der Brücke ragen jede Menge Gerüstteile in den Himmel. Der östliche Klassentrakt ist bereits mit Dämmmaterial eingepackt und wird bereits für die Endbeschichtung grundiert.
Ein Bauzaun mit einem Werbeplakat umgrenzt den ersten Kelleraushub. Mit Absperrbändern wird die auszuhebende Grube markiert.
Kaum ist die Grube fertig ausgehoben, liegen schon die Eisenmatten für die Fundamentplatte an den richtigen Stellen.