Das teilweise landwirtschaftlich genutzte Gebiet direkt am U-Bahn-Bogen zwischen den Stationen Langobardenstraße und Aspernstraße soll der Wohnverdichtung dienen und den Lückenschluss zwischen den beiden Hauptverkehrsachsen ermöglichen. Das verkehrstechnisch optimal erschlossene Gebiet soll umfangreichen Wohnraum, Platz für Kultur- und Bildungseinrichtungen bieten.
Die Gebietsbetreuung Stadtteilmanagement Berresgasse lädt zur Baustellenführung rund um das Wohnprojekt com22PLUS
des Bauträgers Kallco, das unweit des Bildungscampus Berresgasse entsteht.
Neben der GB* und dem Bauträger geben auch Experten des Architekturstudios feld72, der Baustellenlogistiker, die IBA_Wien und der wohnfonds_wien Auskunft und informieren über weitere Entwicklungen.
Als 1977 der Flugbetrieb am Flughafen Wien-Aspern eingestellt wurde, waren viele Anwohner und Siedler im Bezirk erleichtert, dass die Motorflieger nun nicht mehr knapp über ihren Rauchfängen dahinbrausen. Die neue Piste am Flughafen Wien-Schwechat ist weit genug weg, die Flughöhe sollte wesentlich größer sein und die Belästigung geringer.
Doch mit der Zeit werden die Flugzeuge größer, lauter und der Flugplan immer dichter, so dass die riesigen Brummer fast im Minutentakt über den Bezirk donnern. Die Bewohner von Eßling und nun auch in der Seestadt sind besonders betroffen, da ihre Wohnungen genau im Einzugsgebiet der Piste 16/34 liegen. Garten und Terrasse sind kaum noch zum Entspannen und Unterhalten geeignet.
Mit dem Corona-Lockdown kommt der Flugverkehr fast zum Erliegen, es gibt kaum noch Flugbewegung und Fluglärm im Bezirk. Viele Bewohner erleben erstmals die Stille im Grätzl und können den Klängen der Natur lauschen.
Die Dachschräge ist schon erreicht.
Ein Großteil der exquisiten Wohnungen ist schon vergeben und bezogen. Einzelne Wohneinheiten sind noch verfügbar.
An allen Ecken der Baustelle wird gearbeitet: der Grundbeton in der Baugrube ist verfestigt, die nächste Schicht Stahl wird zurecht gebogen. Die Seitenwände sind zum Teil schon betoniert, an anderer Stelle wird das Stahlgerüst dafür erst vorbereitet, wobei gleichzeitig an der gegenüberliegenden Seite die Schalung bereits mit Beton verfüllt wird. Auch an der Kellerdecke wird gewerkt: teilweise schon betoniert, teilweise wird die Schalung aufgerichtet und gleich der Bewehrungsstahl vorbereitet.
Die Bevölkerung in Wien wächst, in der Donaustadt sogar um mehr als 25% in den letzten zehn Jahren. 51% der Gebäude im Bezirk wurden in den letzten 30 Jahren errichtet. Der Bauboom schließt jede Lücke, verdrängt Gärtnereien und Ackerflächen, beschleunigt die Klimakrise und belastet die Gesundheit der Menschen.
Unverbautes Grünland, intakte Wälder und naturnahe Feuchtgebiete und Gewässer sind die größten Klimaanlagen Österreichs. Zubetonierter Boden entwickelt sich zu einem Hitzespeicher und kann nur durch hohen technischen und kostenintensiven Einsatz abgemindert werden.
Österreich besitzt das dichteste öffentliche Straßennetz von Europa, auf jeden Österreicher kommen etwas 15m Straße, dies entspricht auch etwa der durchschnittlichen Wohnfläche pro Person in Wien.
Die fehlenden Anbauflächen gefährden Österreichs Ernährungssouveränität, bereits jetzt liegt der Selbstversorgungsgrad von Brotgetreide bei 86 Prozent, bei Kartoffeln bei 80 Prozent und bei Gemüse von unter 50 Prozent.
Täglich (!) werden in Österreich 13 Hektar = 130 000 m² Naturboden versiegelt, das entspricht etwa dem Erholungsgebiet Badeteich Hirschstetten
oder dem Gewerbepark Stadlau (zwischen Hirschstettner Straße - Ostbahn - Lidl - Tankstelle - S2) oder der Fläche der UNO-City samt Austria-Center.
Der WWF startet heute eine Petition und fordert die Bundesregierung auf, den Bodenverbrauch auf maximal einen Hektar pro Tag bis 2030 zurückzudrängen, entsprechende Schutzmaßnahmen sicherzustellen und das Steuersystems sowie die Raumordnung nach ökologischen Gesichtspunkten auszurichten.
Mit Schulbeginn verdichten die Wiener Linien an Werktagen die Zugsfolgen in die Seestadt, so dass nun zusätzlich jeder Zug zwischen 13 und 19 Uhr (Mo-Fr) bis in die Seestadt geführt wird.
Dadurch ergeben sich an Werktagen folgende Intervalle ab/in die Seestadt:
bis ca. 8:45: max. 5 Minuten
bis ca. 13:00: 10 Minuten
bis ca. 20:00: max. 5 Minuten
anschließend: 15 Minuten
Außerdem treten die Wiener Linien im Sinne des Klimaschutzes für mehr U-Bahn und weniger PKW-Verkehr ein,
Die Bauarbeiten zum EBG-Projekt haben begonnen, die Container für das Baubüro sind aufgestellt, der Wildwuchs abgetragen, die Baugrube gesichert und schon geht der Aushub voran.
60 Wohneinheiten und ein Geschäftslokal (LIDL - Supermarkt) mit Tiefgarage, Parkplatz, Kleinkinder- und Jugendspielplatz werden an der Erzherzog-Karl-Straße 183 zwischen Gotthelfgasse und Zschokkegasse errichtet.
Die Eröffnung des LIDL-Marktes ist für Sommer/Herbst 2021 geplant.
Ab Schulbeginn bietet die Stadt Wien gratis Ganztagsbetreuung an 70 Standorten mit verschränktem Unterricht an, sogar das Mittagessen ist inkludiert.
Am Bildungscampus Berresgasse wird sowohl die Volksschule als auch die Mittelschule als ganztägig geführt.
Die Gärtnerei Ganger lädt zu einem offenen Meinungsaustausch mit Vertretern des Bauernbundes Wien auf den AB HOF Laden
. Gesammelt werden Anregungen, Ideen und Wünsche zur weiteren Zukunft der Landwirtschaft in der Donaustadt.
Wann: 8. September 15 -18 Uhr
Wo: 22, Aspernstraße 15-21
Anmeldung: office@wien.bauernbund.at
Rechtzeitig vor Schulbeginn wird der Radweg in der Wagramer Straße zwischen Arbeiterstrandbadstraße und Schüttaustraße fertiggestellt. Er verläuft unter den Alleebäumen in der Nebenfahrbahn Richtung Zentrum. Nun steht der Gehsteig wieder in voller Breite den Fußgängern zur Verfügung.
Drei Jahre nach Fertigstellung der Wohneinheiten Am Schlosspark Hirschstetten
ist hinter der Fassade der viel befahren Ortsstraße eine Oase der Ruhe entstanden. Die Natur hat ihren Platz auf den Freiflächen wiedergewonnen, teilweise sehr geordnet durch die Unterstützung der neuen Siedler, teilweise als wilde Mischung in Anlehnung an die wilden Wiesen und Äcker in der Nachbarschaft.
Die letzten Arbeiten am Bauteil Gladiolenweg bei der Schrebergasse werden abgeschlossen.
Stockwerk um Stockwerk wachsen die Baukörper, die sich im leichten Bogen von der Adelheid-Popp-Gasse bis zur Ostbahntrasse erstrecken.