Der Richtersenat des Bundesverwaltungsgerichts (BvwG) stellt nach den beiden Verhandlungswochen im Vorjahr fest, dass die Stadtstraße unter zusätzlichen Auflagen errichtet werden darf.
Das Gericht folgt dabei den Aussagen der Sachverständigen, allerdings werden aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse nicht berücksichtigt. Alle Einwende im Zusammenhang mit dem Klimaschutz werden zwar zur Kenntnis genommen, aber mangels gesetzlicher Verankerung können diese die Prüfung nicht beeinflussen. Die Gefährlichkeit von Ultrafeinstaub, der über die Blutbahn bis ins Gehirn verfrachtet werden kann und bereits bei geringster Dosierung Gesundheitsschäden verursachen kann, hat mangels festgesetzter Grenzwerte keinen Einfluss auf die Entscheidung. Durch den Vergleich der Verkehrsprognosen (ohne Angabe von Schwankungsbreiten) mit und ohne Stadtstraße, wird in weiten Umgebungsbereichen die Schadstoff und Lärmbelastung geringfügig reduziert, so dass gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden können. Allerdings gibt es auch jetzt schon Bereiche mit Grenzwertüberschreitungen, die auch in Folge bestehen bleiben werden.
Sollten gesetzlich festgelegte Grenzwerte für Lärm und Schadstoffe während des Betriebes überschritten werden, so ist es die Aufgabe der Bezirksbehörden Maßnahmen zur Einhaltung zu ergreifen.
Im nördlichen Teil der Donauinsel sind 70 Krainer Steinschafe als tierische Rasenmäher eingesetzt. Heuer haben die Schafe schon mehr als fünf Hektar Wiesenfläche abgegrast.
Das EU-Projekt der extensiven Schafbeweidung trägt zur Erhöhung der Artenvielfalt und zur Vernetzung von Biotop-Flächen bei. Die Schafe leisten damit einen wichtigen Beitrag für das Naturparadies Donauinsel und gegen die negativen Auswirkungen des Klimawandels
, freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima über die wolligen Öko-Mäher. Denn die natürlichen Rasenmäher fressen die Grünflächen nicht gleichmäßig ab und schaffen auf diese Weise für Insekten wie Schmetterlinge oder Heuschrecken neue Rückzugsgebiete und erhöhen dadurch die Artenvielfalt.
2019 startete das von der EU geförderte Projekt und konnte nach dem Erfolg heuer fortgesetzt werden.
Das Gerüst wird entfernt, weitere Baufortschritte konnten in den letzten Wochen nicht beobachtet werden.
Nach gescheiterten Verhandlungen des derzeitigen Betreibers gewista
mit der Stadt über höhere Betriebszuschüsse, auch hier hat die Corona-Pandemie Spuren hinterlassen, droht die Stilllegung der innerstädtischen Verleihstationen. Vizebürgermeisterin Birgit Hebein verhandelt daraufhin mit den Wiener Linien über eine temporäre Betreuung des City-Bike-Angebots und plant eine Betreibersuche per Ausschreibung.
Da Bürgermeister Michael Ludwig eine rasche Lösung anstrebt, beauftragt er die Wiener Linien das System zu übernehmen, wobei die anfallenden Kosten von der Stadt getragen werden sollen. Außerdem soll das Verleihsystem ausgebaut werden und auch die noch nicht bedienten Gebiete erschlossen werden.
Nun starten auch die Arbeiten am zweiten Haus am Gladiolenweg, das nahe der Guido-Lammer-Gasse steht mit dem Gerüstaufbau.
Der andere Bauteil wird gerade eingedeckt und die Fassadenarbeiten abgeschlossen.
Die bereits vorhandene Solarpanelfläche am Rand der Mülldeponie soll fast verdoppelt werden und mit etwa 2000 m² eine Stromproduktion von 700 MWh pro Jahr erreichen.
Die Grundbetonfläche wird größer und die Garageneinfahrt ist bereits erkennbar.
Einen guten Eindruck vom rasanten Baufortschritt am ganzen Baufeld kann bei der Fahrt mit der S80 gewonnen werden.
Die Ostbahn-Strecke nach Marchegg wird derzeit zu einer zweigleisigen Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut.
Die Dachgleiche ist erreicht, alle Fenster eingesetzt, die Kräne abgebaut und die Fassadenarbeiten werden vorbereitet.
Rasch wachsen die beiden Baukörper in die Höhe, schon ist die Dachgleiche erreicht, Fenster werden eingesetzt und der Innenausbau geht flott voran.
Ein zweiter Kran wird errichtet.
Der erste Kran wird aufgestellt.
Die Blumen stehen bereits am Balkon und alle Wohnungen sind vergeben. Nur die Garage ist noch nicht ausgelastet.
Viele Bewohner der Stadt sehen die lückenlose Verbauung als Unterstützung der Klimakatastrophe. Die Bodenversiegelung schafft neue HotSpots und beeinträchtigt den natürlichen Wasserkreislauf.
Die Stadt schafft viele künstliche Kühle Plätze
und versucht durch kleine Parks das Lebensgefühl zu steigern. Aber gleichzeitig werden neue Wohncluster mit massiven Betonbauten und großen Asphaltflächen geschaffen, wo einst Ackerland und Wiese für gutes Stadtklima sorgten.
Besonders eindrucksvoll kann dieser Trend an Hand der Bilder Stadt von oben
der Stadtentwicklung beobachtet werden: wenige grüne Dachgärten, breite Straßen, wenige Bäume.
Schon zu Kaisers-Zeiten wusste man Prachtstraßen zu bauen, diese sollten auch zum Flanieren einladen, daher entstanden viele Alleen. Einige gibt es noch, viele wurden durch Straßenbegradigungen und der Schaffung von Parkraum dem Auto
geopfert.
Wien wächst und erreicht bald die 2 Milionen Einwohnergrenze.
Ist in der Stadt genug Platz für alle?
Wie viel Platz ist für Kinder reserviert?
Wie viel Platz dürfen Jugendliche nutzen?
Wie viele öffentliche Hundeplätze gibt es?
Ist der Straßenraum für alle da?
Wieviele m² beansprucht davon ein Fußgänger?
Wieviele m² beansprucht davon ein Radfahrer?
Wieviele m² beansprucht davon ein Autofahrer?
Der Verkehrsexperte Hermann Knoflacher visualisiert diese Unterschiede bereits 1975 mit seinem Gehzeug
.
Bei jedem Versuch den Straßenraum an die aktuellen Mobilitätsbedürfnisse anzupassen und die Bereiche der Nutzer zu verändern lässt sofort die Wogen hoch gehen.