In der der Nacht auf Freitag, gegen 2 Uhr, brennt der hölzerne Witterungsunterstand der Aktivisten gegen den Bau der Stadtstraße und für mehr Klimaschutzmaßnahmen nahe der A23 nieder.
Zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Brandstiftung mittels brennbarer Flüssigkeit befinden sich 8 Personen im Unterstand. Diese können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und beginnen sofort den Brand zu löschen und die Feuerwehr zu alarmieren. Brandermittler und Verfassungsschutz nahmen noch in der Nacht Ermittlungen auf.
Nach Abschluss der Ermittlungen vor Ort räumen die Aktivisten auf und errichten einen neuen Unterstand, denn
Sie sind gekommen, um zu bleiben!
Ein Baubüro wird eingerichtet und ein kleines Stück Grundbeton für weitere Bebauung wird hergestellt.
Vor 20 Jahren war die österreichische Bevölkerung von den Vorteilen der neuen europäischen Wähung nur zum Teil überzeugt. Die neue Währung wurde lange Zeit in den beliebten Schilling umgerechnet und viel Jahre als Teuro
angesehen, da die allgemeine Teuerungsrate beim Umrechnung keine Berücksichtigung fand.
Die Inflation seit 2002 beträgt laut Statistik Austria 46,7%. Viele Artikel des täglichen Bedarfs sind allerdings deutlich teurer geworden, manche auch billiger: der Preis von Dieseltreibstoff ist um über 100%, Brot um mehr als 60%, Teigwaren um 45,8% gestiegen, hingegen sind Klopapier und Babywindeln um mehr als 10% billiger geworden.
Betrachtet man die Inflationsrate von 61,8% vor der EURO-Einführung (1982-2001), so stiegen die Preise in den letzten 20 Jahren deutlich weniger.
Die ersten Stützpfeiler für die Kellerdecke werden errichtet.
Im nördlichen Bereich entstehen bereits die ersten Wände des Erdgeschoßes, an der Straßenfront wird die Kellerdecke vervollständigt.
Aus dem GeoTief-Projekt der letzten Jahre ist ein 3D-Modell des Wiener Untergrunds
entstanden, das ein vielversprechendes Heißwasservorkommen in 2700 Meter Tiefe im Aderklaaer Konglomerat lokalisiert. Die weiteren Untersuchungen sollen am ehemaligen Bohrplatz in Essling erfolgen.
Die Kellersohle ist betoniert und die ersten Wände werden hergestellt.
Das Siegerprojekt zum Thema Bewegung und Sport
wird vorgestellt:
Auf dem 4800 m² großem Grundstück neben dem Bildungscampus Leopold-Kohr-Straße (nahe der Lotus-Eventlocation an der Hirschstettner Straße) entsteht ein geförderter Wohnbau mit 101 Wohneinheiten. Diese sollen Wohnen und Arbeiten aber auch Bewegungsfreiraum und Gemeinschaftsbereiche enthalten.
Geplanter Bezugstermin: Mitte 2025
Halteverbotsschilder sind aufgestellt, die Straßenarbeiten beginnen. Der Beton der Fahrbahn und des Gehsteigs werden aufgebrochen.
Ein provisorischer Gehweg zu den Hauseingängen wird angelegt, Bau- und Füllmaterial angeliefert, Rohre zur Dachentwässerung verlegt und Randsteine versetzt.
Eine Delegation von Lobau bleibt
überbringt Ulli Sima 20.000 Unterschriften der Petition gegen die Klagdrohungen der Stadt Wien gegen Aktivisten, Künstler, Wissenschaftler und mentale Unterstützer, die ihre Meinung zu diesem Straßenbauvorhaben äußern.
Bei dem anschließenden Gespräch versuchen die Klimaaktivisten alternative Mobilitätskonzepte aufzuzeigen, jedoch kontert Sima Die Stadtstraße ist der Schlüssel für die klimafreundliche Stadtentwicklung im Nord-Osten Wiens
, womit jede Annäherung blockiert ist.
Die Tatsache, dass die Verträge für den Bau der beiden Tunnelabschnitte Emichgasse und Hausfeldstraße mit einem Auftragsvolumen von mehr als 150 Millionen EUR längst abgeschlossen sind, war zum Zeitpunkt dieses Gesprächs nicht öffentlich bekannt.
Der von der Stadt präsentierte Klimafahrplan, zeigt in schmucken Szenen Zukunftsvisionen auf, lässt aber klare Projekte, Zeitpläne und messbare Klimaschutzeffekte vermissen. Ziele werden zwar formuliert, schon seit Jahren, aber selbst der erste Schritt zur Realisierung fehlt immer noch.
Mit 100.000 Exemplaren der LobauBleibt-Zeitung wollen Klimaaktivisten die wahren Fakten rund um das Projekt Stadtstraße einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen. Experten für Verkehr, Menschenrechte und Anrainer zeigen die Dimensionen des Projekts auf und skizzieren die Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Lebensqualität.
Die Verteilung erfolgt als Beilage zur Augustinausgabe, an Interessenten an belebten Plätzen in Wien und direkt in die Briefkästen.
Die Umsetzung eines klimagerechten öffentliche Raumes für alle Wiener*innen soll die Überhitzung reduzieren, ausreichend Grünraum bereitstellen, neue Bäume schaffen und bestehenden Straßenraum umgestalten.
Der Projektstart in Hirschstetten sieht allerdings anders aus: hunderte Bäume und Sträucher werden an einem Tag entfernt. An der Hirschstettnerstraße, Süßenbrunner Straße, Spargelfeldstraße, ein ganzer Wald in der Schmetterlingswiese bei den Blumengärten, die Allee in der Quadenstraße und eine Teil des besonders geschützten Wald- und Wiesengürtels an der Hausfeldstraße wird gerodet.
Heute tritt der Klimafahrplan der Fortschrittskoalition SPÖ - Neos in Kraft und die Umsetzung wird sofort in Angriff genommen:
Obwohl in weiten Bereichen der Donaustadt die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterdurchschnittlich ausgebaut ist, werden in den Morgenstunden zahlreiche Linien eingestellt. Viele Bezirksbewohner werden daran gehindert ihren Weg zur Arbeit, zur Kinderbetreuung, in die Schule in gewohnter Form klimafreundlich mit den Wiener Linien zu absolvieren. Die Hauptverkehrsadern U2, Straßenbahn 26 und zahlreiche Buslinien werden lahm gelegt, um die Bewegungsfreiheit einzuschränken.